Nachhaltige Wirtschaft in Deutschland

Deutschland ist ein relativ rohstoffarmes Land. Jedoch benutz es große Flächen für die Landwirtschaft. Im Jahre 2006 gab es in Deutschland ein Wirtschaftswachstum. Deutschland besitzt viele Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie. Es sind folgende Anlagen in Deutschland vertreten:

  • Fotovoltaik
  • Biomasse Strom
  • Wasserkraftanlagen
  • Windkraftanlagen
  • Geothermie
  • Biodiesel

Wir werden euch die Windkraftanlagen und die Biogasanlagen als Beispiel näher erläutern.

 Windkaftanlagen

Windkraftanlagen, kurz WKA, sind für Deutschland die bekanntesten Anlagen zur Herstellung von erneuerbarer Energie. Sie wandeln die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie um und speisen diese in das Stromnetz ein. Dies geschieht durch die Bewegungsenergie der Windströmung, die auf die Rotorblätter wirkt. Dadurch versetzen sich die Rotoren in Bewegung. Die sich bewegenden Rotoren leiten die Rotationsenergie an den Generator weiter, welche in elektrischen Strom umgewandelt wird.

In der Umgangssprache nennt man sie auch Windräder. Um eine Windkraftanlage zu errichten, muss man erst die Rahmenbedingungen erfüllen. Diese Rahmenbedingungen sind dazu gedacht die Unfallrisiken gering zu halten. Jedoch kann das Risiko nicht auf Null gebracht werden. Es kommt immer wieder zu Unfällen durch die starken Windböen aber auch durch die Vögelwelt und den Fledermäusen. Deshalb dürfen diese Anlagen nicht ohne Genehmigung der Landesumweltämter in Naturschutzgebieten gebaut werden. um diese Unfälle mit der Tierwelt zu verhindern, werden auf die Erbauungen von Windkraftanlagen an besonders gefährdete Standorte verzichtet und es werden in manchen Jahreszeiten die Windkraftanlagen nicht in Betrieb genommen, da in bestimmten Jahreszeiten die Jagdflug bzw. Vogelzug anstehen.

Biogasanlagen

Biogasanlagen dienen zur Erzeugung von Biogas durch Biomasse, wobei als Nebenprodukt Dünger entsteht. Um das Biogas zu erzeugen, werden verschiedene Rohstoffe, wie z. B. Pflanzen, Fette, Gülle oder Bioabfälle, in so genannte Fermente gefüllt. Fermente sind luftabgedichtete Behälter. In diesen Fermenten entsteht aus anaerobe Fäulnis- und Gärungsprozesse das Biogas. Das nun erzeugte Gas besteht aus, je nach Ausgangstoff, 40-75% Methan, 25-55% Kohlenstoffdioxid und bis zu 10% Wasserdampf. Außerdem sind noch geringe Anteile  von Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Ammoniak und Schwefelwasserstoff vorhanden. Meistens wird das entstandene Gas zur Strom- und Wärmeerzeugung im angeschlossenen Kraftwerk genutzt.

Nun werden wir euch  noch die Vorteile und Nachteile von Biogasanlagen näher bringen.

Vorteile:

  • Nutzung von erneuerbaren, nachwachsenden örtlich verfügbaren Rohstoffen
  • steuerbare Leistung
  • Kohlenstoffdioxid-neutrale Energiegewinnung
  • verbesserte Düngerqualität im Gegensatz zu Rohgülle

Nachteile:

  • hohe Kosten für den Bau der Anlage
  • Methanausstoß: Methan hat einen 23 mal größeren Treibhauseffekt wie Kohlenstoffdioxid

2 Kommentare 20.2.08 09:53, kommentieren

Nationale Umweltschutzorganisatoren

Deutscher Naturschutzring e.V.

Der Deutsche Naturschutzring (kurz DNR) ist der Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzorganisationen. Er wurde 1950 gegründet. Heute hat er etwa fünf Millionen Mitglider und 98 Mitgliedsverbände, welche monatlich die DNR-Zeitschrift "Umwelt aktuell" erhalten. Die DNR betreibte Koordinations- und Lobbyarbeit auf Bundes- und Europaebene.

Wichtige aktuelle Projekte sind die AG Ehrenamtliches Engagement in Natur- und Umweltschutz, das Projekt Nationale Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesregierung, das Projekt Gender Greenstreaming: Gender Mainstreaming in Naturschutz- und Umweltverbänden und die Kampagne Atomausstieg selber machen.

Naturschutzbund Deutschland

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist eine nichtstaatliche Organisation. Sie widmet sich konkreten Zielen des Naturschutzes wie etwa dem Schutz von Wäldern, Gewässern oder einzelnen Teirarten. Der Verein entstand 1990 aus dem Deutschen Bund für Vogelschutz(DBV) und aus den neu gegründeten Landesverbänden der DDR.

Der NABU kümmert sich auch um die Jugendarbeit. Die Jugendorganisation des NABU ist die Naturschutzjugend(NAJU) und gehört zu den Mitgliederstärksten Jugendorganisatoren in Deutschland.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland(BUND) ist wie der NABU eine nichtstaatliche Organisation. Der BUND wurde 1975 gegründet und hatt heute rund 400.000 Mitglieder.

Der BUND setzt sich für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ein, d.h. er steht für regenrative Energiequellen und für regenerativen Treibstoff im Verkehrswesen, einen sanften Tourismus und andere ähnliche Ziele.

1 Kommentar 19.2.08 17:21, kommentieren

Die Europäische Union und der Umweltschutz

Die Gründungsverträge der EU 1958 (Römische Verträge) sahen keine Zuständigkeit  für solche Probleme in der Gemeinschaft vor. Erst nachdem 1968 und 1971 Publikationen von Rachel Carson und Dennis Meadows veröffentlich wurden, stieg das Interesse an Umweltpolitik und Naturschutz in der weltweiten Politik. Im Juni 1972 fand die erste Umweltkonferenz der Vereinten Nationen in Stockholm statt. Daraufhin wurde ein erstes umweltpolitisches Aktionsporgramm in der Europäischen Kommission ausgearbeitet. Darin wurden die Leitlinien der Europäischen Umweltpolitik formuliert. Bis heute wurden fünf solcher Programme verabschiedet.

Bis 1987 zielten alle umweltpolitischen Entscheidungen darauf, den europäischen Binnenmarkt zu vereinheitlichen und in allen Mitgliedsstaaten anzupassen. Es entstanden viele Normen, die von den Mitgliedern einzuhalten waren.

Zwar wurde das Thema Umweltpolitik seit Amsterdam und Nizza nicht mehr großartig beachtet, aber vor allem in der Klimapolitik hat es die Europäische Union weit gebracht. Dies zeigt sich an der Fülle von Richtlinien, Normen und Verordnungen, an die sich jedes Mitglied zu halten hat. Außerdem gibt es noch zahlreiche, verbindliche Programme und internationale Aktivitäten seitens der EU. Seit 1972 sind mehr als 200 Rechtsakte erlassen worden, die sich mit Umweltschutz beschäftigen. Die meisten Regelungen werden heute immer wieder dem neusten Stand der Technik angepasst und ergänzt. Die derzeitigen Schwerpunkte liegen auf der Reinhaltung der Luft, der Reinhaltung des Wassers, der Regelung in bereichen der Abfallpolitik und im Natur- und Artenschutz.

Die Europäische Union hat also den Vorteil, dass die Norem Regelungen und Verodnungen verpflichten und binden für alle Mitgliedsstaaten sind. Somit wird garantiert, dass die Abkommen eingehalten werden.

1 Kommentar 19.2.08 16:29, kommentieren

globale Umweltschutzorganisationen

Greenpeace

1971 gründeten die Aktivisten Robert Hunter, David McTaggart und Patrick Moore die Formation "Don't Make a Wave Committe". Die Atomkraftgegner fügten sich zusammen, um die Atombombenteste auf der Insel Amchitka, die durch die USA durchgeführt wurden, zu verhindern. Dies funktionierte zwar nicht, aber sie konnten die Testreihe vorzeitig beenden. später benannte sich die Organisation in "Greenpeace" um. es fügte sich unzählige unabhängige Gruppen an, erst  am 14. Oktober 1979 wurden sie zu einer einheitlichen Organisation, "Greenpeace International", zusammengefasst. "Greenpeace International" ist heute für den Umweltschutz global im Einsatz. Ihre Methoden für den Umweltschutz sind Lobbyismus, Forschung, Erneuerung und vor allem Gewaltfreiheit. Außerdem könnt Ihr Greenpeace auf der Internetseite: http://www.greenpeace.org besuchen.

WWF 

WWF,was für World Wide Fund For Nature steht, ist eine der größten Naturschutzorganisationen auf der Welt. Er wurde am 11. September 1961 unter den Namen World Wildlife Fund in der Schweiz gegründet.  Im Gründungsjahr entstanden mehrere Sektionen in den Ländern Großbritannien, USA und in der Schweiz. 1963 kam die Sektion Deutschland dazu. Das Logo des WWF zeigt einen Großen Panda. Model für dieses Logo war die, im Gründungjahr berühmte, Pandabärin Chi Chi des Londoner Zoo. Es arbeiten heutzutage ungefähr 4.000 Mitarbeiter in dem Netzwerk in 100 verschiedene Länder für mehr als 2.000 Natur- und Umweltprojekte. Der WWF wird heute von James Leape geleitet.

3 Kommentare 19.2.08 16:44, kommentieren

globale Umweltpolitik

Die zwischenstaatliche oder globale Umweltpolitik beschäftigt sich  in der Hauptsache mit der Desertifikation, der globalen Erwärmung und der damit zusammenhängenden Luftverunreinigung. Die geschieht in der Regel als Verhandlung und Abschluss eines Umweltabkommens, welches zum Teil auch weiterentwickelt werden kann. Da das Klima, um welches es hauptsächlich geht, in seinen Augbau sehr kompliziert ist, sind Forschungskooperationen sehr wichtig. Die Erkenntnisse aus der Forschung sind oft Grundlage für das Aushandeln neuer Abkommen oder die Weiterentwicklung bestehender. Wichtige internationale Forschungsorganisatoren sind zum Beispiel Millennium Ecosystem Assessment (MA) oder Intergovernmental Panel on Climat Change(IPCC).

Meilensteine der globalen Umweltpolitik sind die Stockholmer Umweltkonferenz 1972, die Brundtland-Kommission 1983, Der Erdgipfel in Rio 1992(Rio-Erklärung, Agenda 21, Rio-Konventionen, Walderklärung und die Einrichtung der Kommission für nachhaltige Entwicklung [CSD]) und der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002.

Mittlereile bündeln sich die weltweiten Umweltprobelme in den Vereinten Nationen. Die folgenden Organe der Vereinten Nationen befassen sich mit diesen Umweltproblemen:

  • die Generalversammlung (GV)
  • der Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC)
  • die Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) als funktionale Kommission des ECOSOC
  • das Umweltprogramm der VN (UNEP)
  • die Umweltkonventionen mit jeweils eigenen Vertragsstaatenkonferenzen
  • das VN-Waldforum (UNFF).

 

1 Kommentar 19.2.08 15:50, kommentieren