globale Umweltpolitik

Die zwischenstaatliche oder globale Umweltpolitik beschäftigt sich  in der Hauptsache mit der Desertifikation, der globalen Erwärmung und der damit zusammenhängenden Luftverunreinigung. Die geschieht in der Regel als Verhandlung und Abschluss eines Umweltabkommens, welches zum Teil auch weiterentwickelt werden kann. Da das Klima, um welches es hauptsächlich geht, in seinen Augbau sehr kompliziert ist, sind Forschungskooperationen sehr wichtig. Die Erkenntnisse aus der Forschung sind oft Grundlage für das Aushandeln neuer Abkommen oder die Weiterentwicklung bestehender. Wichtige internationale Forschungsorganisatoren sind zum Beispiel Millennium Ecosystem Assessment (MA) oder Intergovernmental Panel on Climat Change(IPCC).

Meilensteine der globalen Umweltpolitik sind die Stockholmer Umweltkonferenz 1972, die Brundtland-Kommission 1983, Der Erdgipfel in Rio 1992(Rio-Erklärung, Agenda 21, Rio-Konventionen, Walderklärung und die Einrichtung der Kommission für nachhaltige Entwicklung [CSD]) und der Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg 2002.

Mittlereile bündeln sich die weltweiten Umweltprobelme in den Vereinten Nationen. Die folgenden Organe der Vereinten Nationen befassen sich mit diesen Umweltproblemen:

  • die Generalversammlung (GV)
  • der Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC)
  • die Kommission für nachhaltige Entwicklung (CSD) als funktionale Kommission des ECOSOC
  • das Umweltprogramm der VN (UNEP)
  • die Umweltkonventionen mit jeweils eigenen Vertragsstaatenkonferenzen
  • das VN-Waldforum (UNFF).

 

19.2.08 15:50

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen