Umweltschutz in Deutschland

Anteil der Gesellschaft

Es gibt viele Möglichkeiten, wie man sich als große Gemeinschaft in Deutschland für den Umweltschutz und Naturschutz in seinem Land einsetzen kann. Zum einen kann sich jeder Bürger über die Politik am Umweltschutz indirekt beteiligen. Seit 1972 setzt sich nicht nur die Europäische Union immer stärker für den Umwelt- und Naturschutz ein. Auch die Regierung Deutschlands befolgt nicht nur die Verordnungen der EU, sondern setzt sich auch in vielen weiteren Bereichen für die Umwelt und speziell für das globale Klima ein.

Eine weitere Möglichkeit, die jedem offen steht, ist natürlich die Unterstützung der verschiedenen Umwelt- und Naturschutzorganisationen durch Spenden. Dies müssen nicht nur Geldspenden sein, sondern es können auch Spenden in Form von Arbeitskraft oder Arbeitsgeräten sein. Es kann also jeder helfen, der Zeit oder bzw. und den Willen dazu hat.

Es gibt auch heute schon viele Schulen und andere Bildungseinrichtungen, sowie Betriebe und Firmen, die eng mit den Naturschutzorganisationen in Projekten zusammenarbeiten und damit in kleinen oder großen Schritten einer Umweltbewussten Gesellschaft immer näher kommen und die Grundlagen für ein zukünftiges Miteinander der Gesellschaft mit der Umwelt und der Natur schaffen. Natürlich gibt es auch schon Betriebe und Firmen die sich direkt darauf spezialisiert haben umweltfreundlich zu Arbeiten und die Natur zu schonen. Und es gibt auch Zweige in der Industrie, die sich auf erneuerbare Energien und andere umweltschonende Produktionsverfahren festgelegt haben.

Es kann sich also jeder am Umweltschutz beteiligen. Die große Gesellschaft an sich kann dadurch viel erreichen. Und die Umwelt- und Naturschutzorganisationen haben auch viele Projekte und Arbeiten anzubieten, die man mit gutem Willen unterstützen kann.

1 Kommentar 20.2.08 09:33, kommentieren

Nachhaltige Wirtschaft in Deutschland

Deutschland ist ein relativ rohstoffarmes Land. Jedoch benutz es große Flächen für die Landwirtschaft. Im Jahre 2006 gab es in Deutschland ein Wirtschaftswachstum. Deutschland besitzt viele Anlagen zur Gewinnung von erneuerbarer Energie. Es sind folgende Anlagen in Deutschland vertreten:

  • Fotovoltaik
  • Biomasse Strom
  • Wasserkraftanlagen
  • Windkraftanlagen
  • Geothermie
  • Biodiesel

Wir werden euch die Windkraftanlagen und die Biogasanlagen als Beispiel näher erläutern.

 Windkaftanlagen

Windkraftanlagen, kurz WKA, sind für Deutschland die bekanntesten Anlagen zur Herstellung von erneuerbarer Energie. Sie wandeln die kinetische Energie des Windes in elektrische Energie um und speisen diese in das Stromnetz ein. Dies geschieht durch die Bewegungsenergie der Windströmung, die auf die Rotorblätter wirkt. Dadurch versetzen sich die Rotoren in Bewegung. Die sich bewegenden Rotoren leiten die Rotationsenergie an den Generator weiter, welche in elektrischen Strom umgewandelt wird.

In der Umgangssprache nennt man sie auch Windräder. Um eine Windkraftanlage zu errichten, muss man erst die Rahmenbedingungen erfüllen. Diese Rahmenbedingungen sind dazu gedacht die Unfallrisiken gering zu halten. Jedoch kann das Risiko nicht auf Null gebracht werden. Es kommt immer wieder zu Unfällen durch die starken Windböen aber auch durch die Vögelwelt und den Fledermäusen. Deshalb dürfen diese Anlagen nicht ohne Genehmigung der Landesumweltämter in Naturschutzgebieten gebaut werden. um diese Unfälle mit der Tierwelt zu verhindern, werden auf die Erbauungen von Windkraftanlagen an besonders gefährdete Standorte verzichtet und es werden in manchen Jahreszeiten die Windkraftanlagen nicht in Betrieb genommen, da in bestimmten Jahreszeiten die Jagdflug bzw. Vogelzug anstehen.

Biogasanlagen

Biogasanlagen dienen zur Erzeugung von Biogas durch Biomasse, wobei als Nebenprodukt Dünger entsteht. Um das Biogas zu erzeugen, werden verschiedene Rohstoffe, wie z. B. Pflanzen, Fette, Gülle oder Bioabfälle, in so genannte Fermente gefüllt. Fermente sind luftabgedichtete Behälter. In diesen Fermenten entsteht aus anaerobe Fäulnis- und Gärungsprozesse das Biogas. Das nun erzeugte Gas besteht aus, je nach Ausgangstoff, 40-75% Methan, 25-55% Kohlenstoffdioxid und bis zu 10% Wasserdampf. Außerdem sind noch geringe Anteile  von Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff, Ammoniak und Schwefelwasserstoff vorhanden. Meistens wird das entstandene Gas zur Strom- und Wärmeerzeugung im angeschlossenen Kraftwerk genutzt.

Nun werden wir euch  noch die Vorteile und Nachteile von Biogasanlagen näher bringen.

Vorteile:

  • Nutzung von erneuerbaren, nachwachsenden örtlich verfügbaren Rohstoffen
  • steuerbare Leistung
  • Kohlenstoffdioxid-neutrale Energiegewinnung
  • verbesserte Düngerqualität im Gegensatz zu Rohgülle

Nachteile:

  • hohe Kosten für den Bau der Anlage
  • Methanausstoß: Methan hat einen 23 mal größeren Treibhauseffekt wie Kohlenstoffdioxid

2 Kommentare 20.2.08 09:53, kommentieren

Nationale Umweltschutzorganisatoren

Deutscher Naturschutzring e.V.

Der Deutsche Naturschutzring (kurz DNR) ist der Dachverband der deutschen Natur- und Umweltschutzorganisationen. Er wurde 1950 gegründet. Heute hat er etwa fünf Millionen Mitglider und 98 Mitgliedsverbände, welche monatlich die DNR-Zeitschrift "Umwelt aktuell" erhalten. Die DNR betreibte Koordinations- und Lobbyarbeit auf Bundes- und Europaebene.

Wichtige aktuelle Projekte sind die AG Ehrenamtliches Engagement in Natur- und Umweltschutz, das Projekt Nationale Nachhaltigkeitsstrategien der Bundesregierung, das Projekt Gender Greenstreaming: Gender Mainstreaming in Naturschutz- und Umweltverbänden und die Kampagne Atomausstieg selber machen.

Naturschutzbund Deutschland

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) ist eine nichtstaatliche Organisation. Sie widmet sich konkreten Zielen des Naturschutzes wie etwa dem Schutz von Wäldern, Gewässern oder einzelnen Teirarten. Der Verein entstand 1990 aus dem Deutschen Bund für Vogelschutz(DBV) und aus den neu gegründeten Landesverbänden der DDR.

Der NABU kümmert sich auch um die Jugendarbeit. Die Jugendorganisation des NABU ist die Naturschutzjugend(NAJU) und gehört zu den Mitgliederstärksten Jugendorganisatoren in Deutschland.

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland(BUND) ist wie der NABU eine nichtstaatliche Organisation. Der BUND wurde 1975 gegründet und hatt heute rund 400.000 Mitglieder.

Der BUND setzt sich für die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen ein, d.h. er steht für regenrative Energiequellen und für regenerativen Treibstoff im Verkehrswesen, einen sanften Tourismus und andere ähnliche Ziele.

1 Kommentar 19.2.08 17:21, kommentieren